14.05.2024

Podiumsgespräch »Wer bleibt auf dem Trockenen? Zur Zukunft der Wasserversorgung in Ostdeutschland«

Blick über die Zuschauer auf das Podium
Die Beteiligten der Podiumsdiskussion in der Sächsischen Landesvertretung.  © Mike Schmidt/SMEKUL

Die Veranstaltungsreihe »Zukunftsdialog Ost 2030« des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft ging mit dem Thema »Wer bleibt auf dem Trockenen? Zur Zukunft der Wasserversorgung in Ostdeutschland« in die nächste Runde. Am 14. Mai 2024 lud Wolfram Günther, Staatsminister und Erster stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Sachsen in die Sächsische Landesvertretung in Berlin zu einer Podiumsdiskussion ein. Die Meteorologin und Journalistin Josephine Kahnt führte knapp 80 interessierte Gäste durch den Abend.

Prof. Dr. Niels Schütze, Professor für Hydrologie der Technischen Universität Dresden, führte anschaulich in die Herausforderungen ein, die sich aus den Bergbaufolgen und dem fortschreitenden Klimawandel mit besonderem Fokus auf die Gewässer in der Lausitz ergeben. Mit dem Braunkohleausstieg werden diese politischen Fragen dringlicher, so Umweltminister Günther. Der Freistaat Sachsen hat daher ein Handlungskonzept Wasser mit zehn Handlungsfeldern entwickelt. Nun arbeitet der Freistaat an einem Grundwassermodell für die Lausitz, um konkrete Handlungsempfehlungen für den Wasserrückhalt in der Fläche geben zu können. Dabei müsse, so der stellvertretende Ministerpräsident, auch der intensive Austausch mit Brandenburg, Berlin und dem Bund fortgeführt werden, um zu gemeinsam getragenen Lösungen zu kommen.

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